Deutschlandbote - Intelligentes Presse-Portal

Die Staatsoper in Hamburg- Kulturhighlight mit Geschichte

Deutschlandbote - Freizeit

Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

AddThis

Pressemitteilung
Wer die Staatsoper in Hamburg betritt, der wird automatisch mit mehr als 325 Jahren deutscher Kulturgeschichte konfrontiert. Den Besucher erwarten nicht nur erstklassige Inszenierungen, sondern ganz besondere musikalische Highlights, welche selbst in der Musical-Metropole Hamburg Ihresgleichen suchen.


Die Geschichte der Hamburgischen Staatsoper

Die Geschichte der Staatsoper Hamburg, auch Hamburgische Staatsoper genannt, ist eng mit der Geschichte der Oper als Kunstform verbunden. Im Jahr 1678 wurde die Hamburgische Staatsoper gegründet und war damit das erste öffentliche Opernhaus. Man kann die Oper als musikalische Kunstform der Aufklärung betrachten, da zuvor musikalische Werke ähnlicher Dimension immer einen religiösen Hintergrund hatten.


Die Oper ermöglichte es erstmals auch dem Bürgertum, an kulturellen Veranstaltungen dieser Art teilzunehmen. Bis dahin waren musikalischen Inszenierungen dem Adel vorbehalten.
 Der Kirche war der Genuss von Musik als Kunstform ein Dorn im Auge. Viele Hamburger Geistliche wetterten öffentlich gegen die Eröffnung der Staatsoper Hamburg, doch sie fanden wenig Gehör.


Im 17. und 18. Jahrhundert war die Oper Anlaufpunkt für einige der berühmtesten Komponisten ihrer Zeit, unter anderem arbeitete auch Georg Friedrich Händel lange Jahre dort.
 Bei seinem ersten Engagement 1703 war der junge Musiker jedoch noch weitgehend unbekannt. In seiner Hamburger Zeit konnte er sich aber schnell einen Namen machen als er seine ersten Operninszenierungen der begeisterten Öffentlichkeit präsentierte. Händels erste Oper "Almira" war ein Novum, weil sie nicht nur auf italienisch gesungen wurde, sondern auch deutsche Arien und eine im französischen Stil gehaltene Ouvertüre enthielt.

1738 musste das Opernhaus aufgrund jahrelanger Misswirtschaft schließen, nachdem die Hasstiraden der Geistlichen noch zugenommen hatten. Zunächst diente das Gebäude noch durchziehenden Theatergruppen als Spielstätte, bevor das Haus 1763 endgültig abgerissen wurde.


Im 20. Jahrhundert zeigte die neue Hamburgische Staatsoper Inszenierungen von Strauss, Wagner und Strawinsky und die Oper verhalf Hamburg zum Aufstieg zur kulturellen Metropole, bevor die beiden Weltkriege den Opernbetrieb zum Erliegen bringen.

 Hinweise zum Programm und zu besonderen Veranstaltungen

Heute werden pro Saison durchschnittliche 380 Vorstellungen realisiert, die Opernbegeisterte Gäste aus der ganzen Welt anlocken. Auch Balletvorführungen und unterschiedlichste Klassische Konzerte gehören mittlerweile zum Programm. Hervorzuheben ist auch das Bestreben der Intendanten, Kindern und Jugendlichen die Oper näherzubringen. Daher wird steht auch ein umfangreiches Angebot für Kinder auf dem Spielplan.

Weitere Informationen gibt es hier.
FUVIAZRFEB09F