Geschrieben von: Lukas Eisenharz
Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 23:48 Uhr
Deutschlandbote -
Gesundheit
Pressemitteilung
Gerade im Winter sind Neurodermitiker ganz besonders betroffen. Obwohl in dieser kalten Jahreszeit so gut wie keine Pollen die Luft verunreinigen, leidet die ohnehin schon strapazierte Haut der von Neurodermitis betroffenen Menschen sehr. Das hängt vor allem mit dem ständigen Luft- und Temperaturwechseln zusammen.
Im Winter ändern sich die HauptproblemeDrinnen ist es warm, oftmals sind die Räume zu stark geheizt, draußen dagegen bereitet die kalte und vielfach sehr trockene Luft große Probleme. Die Haut ist überfordert und die Neurodermitis blüht auf.
Es gibt jedoch einige hilfreiche Tipps, um recht gut durch die frostige Zeit zu kommen, wenn man gerade keinen Arzt finden kann und auch keine passende
Medizin zur Hand hat. Der ständige Wechsel zwischen warm und kalt ist es, der die ungeliebten Schweißausbrüche verursacht, welche die Neurodermitis verstärken. Oftmals ist man für drinnen zu warm angezogen und beginnt zu schwitzen.
An den kalten Tagen sollte man daher den sogenannten Zwiebellook bevorzugen. Mit mehreren dünneren Kleidungsstücken übereinander erreicht man einen bessern Temperaturausgleich und verringert das Schwitzen an den typischen Stellen, wie Armbeuge, Kniekehle und Hals. Großen Wert sollten Neurodermitiker auch auf das Material ihrer Kleidung legen. Baumwolle und allergen arme Mischgewebe sind unbedingt zu bevorzugen.
Tipps abseits der Medizin Wenn man keinen
Arzt finden kann, muss es auch mal ohne Medizin gehen. Auf keinen Fall dürfen Menschen, die an Neurodermitis leiden, das regelmäßige und reichhaltige Eincremen vergessen. Bei eisigen Temperaturen leidet die Haut besonders. Der Fettanteil der zu verwendenden Cremes sollte daher deutlich höher sein als sonst. So stärkt man die Barrierefunktion der Haut. Ekzem befallene Stellen können zusätzlich mit Produkten, wie etwa Nachtkerzenöl behandelt werden. Diese sind aber immer nur zeitlich begrenzt anzuwenden und dürfen wirklich nur auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Ganz wichtig für Neurodermitiker ist es, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Dazu sollte man mehrmals täglich etwa zehn Minuten dauerlüften.
PR Kontakt: Lukas Eisenharz